KURZ & KNAPP _ 4 Ein etwas anderer Weg ... Manchmal führt der berufliche Weg genau dorthin, wo man sich selbst nie gesehen hätte. So war es auch bei Heinke Schneider [Bild oben] und Gladys Gioia [unten], die beide Anfang 2025 als Quereinsteigerinnen bei der Heidenheimer Volksbank starteten. Die 51-jährige Heinke Schneider arbeitete ihr ganzes Berufsleben im Einzelhandel. Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit brachte ein privater Kontakt die Wende: Manuel Maier aus der Filiale Gerstetten ermutigte sie zur Bewerbung und leitete ihre Unterlagen intern weiter. Die Einarbeitung erfolgte dann praxisnah: In den ersten Monaten war sie in mehreren Filialen eingesetzt und lernte – unterstützt durch Schulungen – „on the job“. Heute arbeitet sie fest in Vollzeit in der Filiale Gerstetten. Besonders schätzt sie den Kontakt mit Kundinnen und Kunden: „Ich freue mich, wenn ich helfen kann.“ Auch Gladys Gioia fand über Umwege zur Volksbank. Die 44-jährige gelernte Kauffrau für Bürokommunikation wurde während einer Weiterbildung von Elvira Klein, Mitarbeiterin der Personalabteilung der Heidenheimer Volksbank, auf die Möglichkeit des Quereinstiegs bei der Volksbank aufmerksam gemacht. Ihre Bewerbung war schließlich erfolgreich. Zu Beginn lernte sie verschiedene Filialen sowie den Zahlungsverkehr und das Marktbearbeitungscenter kennen. Heute arbeitet sie als Personalreserve an unterschiedlichen Standorten. „Alle Kolleginnen und Kollegen waren von Anfang an sehr herzlich“, erzählt sie. Auch sie freut es, wenn sie den Kunden helfen kann. Beide Frauen zeigen: Mit Offenheit, Engagement und Freude am Umgang mit Menschen kann ein beruflicher Neustart gelingen – selbst in einer ganz neuen Branche. Lebensraum für Bienen Sie sind die kleinen, aber unverzichtbaren Helfer. Bienen sichern rund 75 % der Bestäubung unserer Nutzpflanzen und stehen damit für stabile Ökosysteme und nicht zuletzt für unsere Ernährungssicherheit. Aber sie sind stark bedroht: durch Pestizide, den Verlust ihres Lebensraums und den Klimawandel. Bienenhäuser sind daher ein gutes Instrument, um Bienenvölkern ein Zuhause zu geben – und eines davon befindet sich in Ochsenberg. Dessen Geschichte reicht schon rund 70 Jahre zurück, aber es stand viele Jahre leer und drohte zu verfallen. Bis der Kulturverein Königsbronn ins Spiel kam: Die umtriebigen Macher des Vereins, die sich auch schon bei anderen Gebäuden in Königsbronn wie der Feilenschleiferei oder dem Flammofen verdient gemacht hatten, nahmen sich des Gebäudes an, renovierten es und schafften damit einen Ort für die Imkerei. „Unser Hauptanliegen war es von Anfang an, der lokalen Bevölkerung – insbesondere Kindern und Jugendlichen – die Welt der Bienenaufzucht und der Imkerei näherzubringen“, heißt es dazu auf der Website. Heute wird das Bienenhaus intensiv genutzt und der Verkauf des dort produzierten Honigs unterstützt die Arbeit des Kulturvereins und den Erhalt des Bienenhauses. Gleich neben dem Bienenhaus wurden zudem in enger Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Huber zehn bienenfreundliche Bäume und Sträucher gepflanzt. Diese Pflanzaktion, die von der Heidenheimer Volksbank großzügig finanziell unterstützt wurde, verschönert das Gelände nachhaltig, fördert aber vor allem die Nahrungsvielfalt für die Honig- und Wildbienen – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Artenschutz direkt vor Ort. meine Bank _ Juni 2026
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