meine Bank | Nr. 35 – Juni 2026

Achtung: Versorgungslücke! Frauen verdienen im Durchschnitt 18 % weniger als Männer – mit spürbaren Folgen für die Altersvorsorge. Rund die Hälfte aller Frauen sieht daher – zu Recht – Nachholbedarf bei ihrer Rente. Die Gründe sind vielfältig: geringere Löhne, schlechter bezahlte Berufe, Auszeiten für Kinderbetreuung und Pflege – all das mindert die späteren Ansprüche. Dabei bräuchten Frauen eigentlich mehr, denn sie leben statistisch länger als Männer. Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Partner, dessen Einkommen bei einer Trennung wegfällt. Die passenden Instrumente zur eigenen Vorsorge reichen von klassischen Rentenversicherungen bis zu Investmentfonds. Dabei lohnt es sich, rechtzeitig anzufangen, denn der Zinseszinseffekt macht den Unterschied: Wer monatlich 150 Euro in einen thesaurierenden Fonds anlegt, kommt bereits bei 5 % Rendite nach 30 Jahren auf rund 125.000 Euro – 57 % davon allein durch Zinseszinsen. Auch die betriebliche Altersvorsorge sollte genutzt werden. Und Risikoschutz nicht vergessen – besonders zur Absicherung der Kinder. komfortabel finanzieren und wird vielfach von der KfW auch gefördert. Den Ruhestand genießen. Im Ruhestand kehrt sich die Logik um: Aus dem Sparer wird der Auszahlende. Zinserträge sowie Ausschüttungen aus Fonds und Anleihen ergänzen die Rente um attraktive Bausteine. Mit einem Auszahlplan wird das angesparte Vermögen in regelmäßigen Raten ausgezahlt. Und eine umfassende Vermögensverwaltung nimmt Anlegern die letzten Entscheidungen ab, ohne dass sie auf Renditechancen verzichten müssten. Oft tritt auch das Problem auf, dass der Ruheständler zwar eine abbezahlte Immobilie besitzt, aber über ein zu geringes monatliches Einkommen verfügt. Wie lässt sich das „Betongold“ wieder flüssig machen? „Hier besteht ein breites Spektrum vom kompletten Verkauf über eine Immobilienrente bis hin zum Teilverkauf mit Nießbrauch“, erklärt Willi Illenberger, der gerade hier die Notwendigkeit einer objektiven Beratung betont. Und nicht zuletzt sollte das Testament einen weiteren Check bekommen und gegebenenfalls um eine Testamentsvollstreckung, wie sie die Volksbank anbietet, ergänzt werden. Damit wird der eigene Wille auch dann umgesetzt, wenn man ihn selbst nicht mehr durchsetzen kann. Individuelle Beratung in jedem Alter. „Diese kurze Übersicht zeigt bereits, dass die Anforderungen sich stetig ändern“, betont Thomas Mergenthaler, Leiter Privat- und Gewerbekunden. „Wir sehen es aber als unsere Aufgabe, unsere Kundinnen und Kunden im Rahmen des genossenschaftlichen Beratungskonzepts kompetent und vor allem individuell zu beraten – und sie langfristig zu begleiten.“ eintritt rückt näher und wer jetzt eine Rentenlücke erkennt, kann sie noch schließen – etwa über einen Einmalbeitrag in eine private Rentenversicherung oder gezielte Sonderzahlungen. Das Depot wird in dieser Phase oft defensiver ausgerichtet, also Aktienquoten reduzieren, Anleihenanteile erhöhen und Zertifikate als Seitwärtsstrategie für Phasen ohne klaren Aufwärtstrend einsetzen. Eine professionelle Vermögensverwaltung oder breit aufgestellte Mischfonds entlasten dabei Anleger, die nicht mehr selbst tagesaktuell entscheiden möchten. Auch das Testament gehört auf den Prüfstand, denn Lebensumstände ändern sich, Kinder ziehen aus und Enkel kommen dazu. Und es ergeben sich neue Themen, wie z. B. der altersgerechte Umbau der eigenen Immobilie mit einem Bad ohne Schwellen, einem Treppenlift oder breiteren Türen. All dies lässt sich in dieser Phase oft noch ← Beim Thema Immobilien und Finanzierung sind Willi Illenberger und sein Spezialistenteam die kompetenten Ansprechpartner. ↑ Die beiden Volksbank-Berater Kristina Mosch und Fabian Dambacher stehen für eine individuelle, an den jeweiligen Bedürfnissen ausgerichtete Beratung. meine Bank _ Juni 2026 TITELTHEMA _ 8

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